FEEDING COCODILES (workin progress)

Tanzstück von House of Pain - Physical Dance Theatre

FEEDING CROCODILES " Appeasement is feeding crocodiles, hoping they will eat you last" -Winston Churchill

Die Angstwelle, die gerade über die Welt rollt, hinterlässt sowohl eine veränderte politische als auch mitmenschliche Landschaft. Was werden die Folgen sein? Wie gehen wir mit dieser Angst um? Erstarren wir, versuchen wir sie zu bekämpfen, passen wir uns an oder fliehen wir vor ihr? Die Solo-Tanzperformance von House of Pain - Physical Dance Theatre untersucht die physischen und mentalen Auswirkungen von Angst auf unsere Innen- und Aussenwelt.

Wenn Angst regiert, wird Alles eng. Nichts ist mehr von Freiheit und Weite da. Man ist von dem Empfinden beherrscht, in eine Welt geworfen zu sein, die einem nicht mehr gehört. Angst lähmt. Sie bringt das Leben zum Stillstand. Die Performerin und Tänzerin Cecilia Wretemark begibt sich in FEEDING CROCODILES in diese beklemmende und verschobene Welt. Was ist Fake und was ist Realität? Das Ich gerät ins Schleudern. Die Wirklichkeit grundsätzlich infrage zu stellen, ist dann die einzige Macht dieser Verunsicherten, vielleicht ist es sogar ihre einzige noch verbliebene Macht. Ein Widerstand, ein Aufbäumen und am Ende vielleicht sogar eine Selbstbehauptung.

Die Realität der Tänzerin wird filmisch von dem Videokünstler Kristian Breitenbach dokumentiert und auf die Gipsinstallation der Künstlerin Johanna Knöpfle, projiziert. Die Soundcollagen des Züricher Musikers und Komponisten Joel Gilardini durchziehen den Performance-Abend.

FEEDING CROCODILES ist eine Tanzperformance, die sich mit den lebenssteuernden Abläufen von Angst und deren Konsequenzen auseinandersetzt. Ist das Einzige was wir fürchten müssen, die Angst selbst?